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Ohlàlà ‐ Preloved Kinderfashion vom Feinsten von ohlàlà boutique

(werbung*)

Kindermode ist ein Thema, das mich schon bei meiner ersten Schwangerschaft vom ersten Moment an begeistert hat. Diese Begeisterung hat bis heute angehalten. Am Liebsten kaufe ich hochwertige Kindermode in Frankreich, aber auch in Italien, Spanien und anderen Ländern. Bis vor der Coronakrise sind wir auch immer gerne und oft in Frankreich einkaufen gewesen.

Dass dies bei drei Kindern schnell teuer werden kann, brauche ich nicht zu erklären. Zudem wurde das Reisen die letzten Monate sehr erschwert.

Umso mehr freute ich mich, als die liebe Claire ihren schönen Onlineshop für Preloved Luxuskindermode „ohlàlà boutique“ gelauncht hat.

Bezaubernde Kindermode, bevorzugt aus Frankreich, aber auch aus Italien und Spanien von der Größe 50 bis 152, sowie schöne Accessoires sind dort zu finden.

Das Besondere, sie kosten nur einen Bruchteil vom Neupreis. Zudem wird nicht nur der Geldbeutel geschont, sondern auch die Umwelt. Denn nichts ist nachhaltiger als gepflegte Preloved - Kindermode.  

 

Märchenhaft...

...Es war einmal eine modeverrückte Mutter, die hieß Claire und hatte drei Kinder. Jeden Sommer ging sie in Frankreich auf Shopping-Tour für die Kleinen. Die Kleiderberge stapelten sich und sie begann des Nachts, wenn die übrige Arbeit getan war….

 

So beginnt die Geschichte des märchenhaft schönen Kinder Second-Hand Onlineshops der lieben Claire.

Claire ist Mutter von drei Kindern, Halb-Französin (sie hat zudem auch portugiesische Wurzeln) und ist genauso fashionbegeistert wie ich. Mode liegt bei uns in den französischen Genen…

Ja, Ihr seht ich bin völlig hin und weg und

daher möchte ich Euch Claire heute vorstellen.

 

Liebe Claire, wie ist Deine Idee zu diesem wunderbaren Kinder Second-Hand Onlineshop gewachsen?

Mit großer Freude - oft zusammen mit meinen französischen Tanten, die mich in Stil-Fragen schon von klein auf sehr geprägt haben, habe ich in meiner jährlichen Auszeit in Frankreich immer die Kleidung für meine Kinder eingekauft. Auch gern für das ganze Jahr auf Vorrat -  ich bin eine heillose Planerin. Die Sachen waren nach dem Tragen meist noch in einem sehr guten Zustand. Daher begann ich, sie gelegentlich auf Ebay Kleinanzeigen zu verkaufen. Darüber habe ich viele umwerfend nette Mütter kennengelernt, mit denen ich die Freude über die schönen Stücke teilen konnte. 

Zeitlich bin ich mit den Kindern, meinen Jobs (Selbständigkeit und Teilzeit-Stelle im Konzern) und dem nächtlichen Gewusel auf Ebay Kleinanzeigen immer wieder an meine Grenzen gestoßen. Als Unternehmensberaterin muss ich mich nach den zeitlichen Vorgaben meiner Kunden richten und bin häufig mehrere Workshop-Tage hintereinander weg. Darum habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Arbeitszeiten so einzurichten, dass ich nachmittags für die Kinder da sein kann und nur noch ganz selten über Nacht weg bin.

Mit den positiven Erfahrungen der Privatverkäufe im Hinterkopf habe ich meine dritte Elternzeit genutzt, um ein Gründungs-Coaching zu durchlaufen und meinen Business Plan auszuarbeiten. Den Shop habe ich dann in Zusammenarbeit mit der Agentur meiner Freundin Tina, zwei sehr netten Programmierern  und der Unterstützung einer Schülerin, die mir als Minijobberin beim Produkte-Pflegen hilft, auf die Beine gestellt. Mein Lager habe ich im Haus einer Freundin angemietet. Sie leistet mir ab und zu Gesellschaft und bügelt eine Runde mit oder hat im Sommer, als ich mit den Kindern in Frankreich war, Pakete verschickt. Es macht mir nichts aus, nachts wenn die Kinder schlafen Kundenfragen zu beantworten, Pakete zu packen, Produkte zu pflegen, meine SEO zu optimieren und die Buchhaltung zu machen. Vormittags wenn die Kinder in Kindergarten und Schule sind, habe auch Zeit für mein Business. Aber nachmittags bin ich für sie da und das ist ihnen und mir wirklich wichtig. Es ist für mich so schön zu sehen, dass sich Privates und Berufliches nun so wunderbar miteinander verzahnen.

Was verbindest Du mit Stil und wie beschreibst Du Deinen eigenen Stil?

Mit Stil verbinde ich, sich selbst zu kennen und das zu finden, was zu einem passt und worin man sich wohlfühlt. Dazu braucht es ein Stück weit Reflexion über sich selbst und Authentizität – sonst wirkt man schnell verkleidet. Jemand, der in meinen Augen Stil hat, bringt immer auch eine gewisse Sensibilität für Feinheiten mit. In meinem Stilempfinden spielen Stoffe, Texturen und Farben eine große Rolle – in Bezug auf die Qualität der Stoffe und Schnitte bin ich eine gnadenlose Puristin, farblich mag ich eher dezente „müde“ Farbtöne und Klassiker wie Nude, Dunkelblau, Grau, Creme. Aber immer wenn es ins gänzlich Minimalistische oder Klassische abdriften könnte, brauche ich mindestens ein raffiniertes Detail (Stoff, Strickmuster, ein Schnitt mit Twist), das nicht langweilig ist und verhindert, dass man mich in eine dieser Schubladen stecken könnte. Und ein Outfit geht bei mir erst durch, wenn es unangestrengt bleibt - selbst wenn ich mich schick mache, möchte ich im Ergebnis nicht „herausgeputzt“ aussehen.

Das ist interessant und genau dieses Unkomplizierte  verbinde auch ich mit dem Stil französischer Frauen. Wie drückt dieser sich in Bezug auf Kindermode aus?

 

Bei der Secondhand-Kleidung im Shop bin ich immer auf der Suche nach Sahnestückchen, die mit Liebe für Kinder gemacht wurden und etwas "Besonderes" haben - sei es eine tolle Qualität, ein schöner Stoff, ein besonders süßer Schnitt, ein originelles Detail. Und dann wieder genau das Gegenteil: Ganz reduzierte, schlichte Teile, die man sehr gut mit den ausgefalleneren kombinieren kann. Ich wähle nur Sachen aus, die mir gefallen, aber es sind immer mehrere Stil-Richtungen vertreten. 

Damit jeder das finden kann, was ihm liegt, machen wir uns die Mühe, diese zu klassifizieren und zu jedem Produkt anzugeben. Liebhaber klassischer Kindermode werden mit den Filtern "preppy" und "klassisch" - vielleicht auch noch "maritim" glücklich. Eine junge Familie aus der Großstadt findet vielleicht eher unter „urban style“ und „minimalistisch“ hippe Lieblingsteile für ihre Kleinen. Das Outfit für die Waldorf-Kita dagegen taucht mit dem Filter auf „öko“, „Strick“ und „Handarbeit“ auf. Wenn ich selber in meinem Shop einkaufen würde, würden mir die Filter „bobo – bohemian bourgeois“, „retro-antik“ und „minimalistisch“ vermutlich reichen. 

Da ich Allergikerin bin, ist mir zudem Hautfreundlichkeit besonders wichtig . Daher achte ich beim Kauf der Kleidung für meine Kinder immer darauf, dass Naturfasern verwendet werden, dass die Qualität der Baumwolle eine schöne ist und dass die Stoffe kuschelig und weich sind. Baumwolle, Leinen und Kaschmir sind meine Lieblings-Materialien. Im Shop versuche ich, wo es geht Transparenz über die verwendeten Materialien zu schaffen - manchmal geht es allerdings nicht, da von den Vorbesitzern aus Komfortgründen für die Kinder die Etiketten abgeschnitten wurden. Dann gebe ich zusätzlich zum Fehlen des Materialetiketts eine Einschätzung an, wenn ich mir recht sicher bin.

Welches sind Deine liebsten Labels und warum?

Meine persönlichen Lieblingslabels für Kinderkleidung sind Bonpoint, Bonton, Oscar et Valentine, Les Lutins, Caramel London, Bonnet à pompon, Poudre Organic, Tocoto Vintage, Babe & Tess und Marie Puce. Die Lieblingsmarken meiner Kundinnen decken sich damit zum großen Teil ab. Zwischen all diesen bezaubernden Labels finde ich genau den Mix zwischen Verspieltheit und Schlichtheit, gepaart mit höchster Qualität der Verarbeitung, die ich so schätze. 

Inwieweit unterscheidet sich Deiner Meinung nach der Stil von deutschen Kindern/Familien und französischen Kindern/ Familien?

 

Nun, es ist natürlich eine ziemlich grobe Verallgemeinerung, alle Deutschen und Franzosen in zwei getrennte Töpfe zu werfen. Innerhalb jedes Landes leben so viele gänzlich unterschiedliche Gruppen und ich maße mir auch nicht an, sie alle zu kennen und beurteilen zu können. Aber ich will mal versuchen, die Tendenzen herauszuarbeiten, die ich beobachtet habe: 

Deutsche Eltern legen großen Wert auf Funktionalität von Kleidung. Schadstofffrei sollte die Kleidung sein, danach in erster Linie praktisch. Alles Weitere ist für viele zweitrangig. Da man davon ausgeht, dass Babies sich häufig schmutzig machen, lässt man sie z.B. gleich in kochfesten Bodies und Strampler-Pyjamas. Im Kaschmirpullover und anderen empfindlichen Sachen schicken nur die wenigsten ihre Kinder auf den Spielplatz, da das Kleidungsstück darunter leiden könnte. An anderer Stelle wird aber viel Geld für solide Outdoor-Kleidung wie Softshelljacken, Schneeanzüge, Schuhwerk etc. ausgegeben.

Den Franzosen ist diese pragmatische Denke eher fremd. So etwas wie Matschhosen sucht man beispielsweise in Frankreich vergeblich. Für das „Dressing“ der Kleinen wird die gleiche Sorgfalt und Begeisterung an den Tag gelegt wie für die eigene Garderobe. Kinder werden hier in Sachen Mode auf Augenhöhe mit Erwachsenen gesehen. Vielen Müttern ist es eine Freude, die Anziehsachen ihrer Sprösslinge saisonal zu erneuern und „Jolis-looks“ zusammenzustellen von der Haarspange bis zum Spangenschuh. Es ist ein eher spielerischer Umgang mit dem Thema. Im Ergebnis könnte man auf so manchem Schulhof gleich Fotos für den nächsten Cyrillus-Katalog schießen.

Was können wir voneinander lernen?

Wenn man nach den versteckten Tugenden im Verhalten der Mehrheit sucht, und ich denke das ist es, was Du mit der Frage bezweckst, so würde ich sagen, könnten die Deutschen von den Franzosen noch etwas Respekt vor den Kindern lernen – die Kinder genau so ernst zu nehmen wie sich selbst. Und man selbst würde nicht in Body und Strumpfhose herumrennen oder sich anderen in Leggings oder Jogginghose mit Disney-T-Shirt zumuten! Genau das kann man hierzulande aber z.T. in KiTas und Schulen beobachten. Meine Kundinnen sind jedoch eher solche, die mit großer Stilsicherheit genau die Lieblingsteile auswählen, welche die elegante Pariserin vermutlich auch genommen hätte. Also möchte ich nochmal festhalten, dass hier keineswegs jeder Nachholbedarf in Sachen Stil hat.

Und die Franzosen könnten von den Deutschen lernen, dass Funktionskleidung wie Matschhosen, Kindern bestimmte sinnliche Erlebnisse erst ermöglichen – zum Beispiel einen langen freiwilligen (und in der Folge erkältungsfreien) Spaziergang bei strömendem Regen… Auch ist in Deutschland meiner Einschätzung nach mehr Bewusstsein über hautfreundliche Materialien gegeben – da könnten die Französinnen sicher auch noch von profitieren, z.B. Kunstfaser zu meiden und nur auf atmungsaktive Materialien zu setzen.

Möchtest Du uns ein wenig davon erzählen, welche Unterschiede Du als Deutsch-Französin zwischen Müttern beider Länder wahrnimmst?

Französische Mütter sind häufiger und in größerem Umfang berufstätig als deutsche Mamas. Ich habe beobachtet, dass dies in der aktuellen Zeit, da es plötzlich wieder sozial erwünscht ist, dass Frauen in Deutschland mehr erwerbstätig sind, gern immer mal wieder in der deutschen Presse hervorgehoben wird. Ganz nach dem Motto

„Seht her, die Französinnen kriegen mehr Kinder, dabei sind sie auch im im Job erfolgreich, immer top organisiert und sehen natürlich jederzeit umwerfend aus. Außerdem schlafen ihre Babys sofort durch, die Kinder haben bessere Manieren, essen alles ohne zu Meckern und können sich besser selbst beschäftigen“ 

Das Buch von Pamela Druckermann

 "Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ vermittelt da einen sehr authentischen Eindruck. Das Bild der französischen Wonderwoman wird immer wieder gern bemüht, um deutschen Müttern ein schlechtes Gewissen zu machen oder sich übergriffige Fragen an Mütter zu erlauben 

„Wie, Du ARBEITEST nicht? Was machst Du denn dann den ganzen Tag?“, müssen sich Stay - at-Home -Moms gerne anhören.

Dabei werden sämtliche gesellschaftlichen Unterschiede, angefangen von Still-Erwartungen, Arbeitszeiten, Krippenausbau, Gemeinschaftsverpflegung etc... gänzlich ausgeblendet.

Auch die Rolle der Väter wird in solchen Artikeln völlig ignoriert, als hätten diese so gar nichts beizutragen.

Daher möchte ich den vermutlich vornehmlich deutschen Leserinnen hier nur mitgeben:

Lasst Euch nichts einreden! Auch Französinnen blutet das Herz, wenn sie ihr vier Monate altes Baby bei der Nounou (Kinderfrau) abgeben. Auch sie zerreiben sich an der Doppelbelastung zwischen Job und Kindern. Auch sie müssen – jede für sich – Entscheidungen im Bezug auf ihre finanzielle Unabhängigkeit treffen. Sich dem Loslassen von überhöhten Perfektionsansprüchen stellen, genau wie der Frage, welche  Konflikte sie mit ihren Männern austragen wollen  –  eben wie jede deutsche Mutter muss die Französin diese höchst individuellen Entscheidungen treffen und dazu stehen. 

Das einzige, was sich deutsche Mütter meiner Meinung nach bei Französinnen abschauen können ist, dass sie – wie die französische Philosophin Elisabeth Badinter mal gesagt hat, „zuallererst Frauen sind und dann Mütter“.

Das finde ich einen sehr guten Anspruch, sich selbst nicht aufzugeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass davon auch die Kinder profitieren. In Deutschland habe ich den Eindruck, dass viele eine „perfekte“ Mutter sein wollen und darunter verstehen sich aufzuopfern, statt zu versuchen im Einklang mit ihren eigenen Bedürfnissen auf die Bedürfnisse ihrer Kinder einzugehen. Wenn man dazu für sich eine innere Klarheit hat, fällt es leichter, den vielfältigen Erwartungen und Anforderungen, die als Mutter so täglich an einen herangetragen werden, zu begegnen.

Klasse, dass Du uns da so offen begegnest. Deine Meinung ist für viele Frauen gewiss hilfreich, denn genauso erlebe ich es auch.

Zurück zum Thema Mode. Warum sollten wir uns für gebrauchte, dafür aber hochwertige Kindermode entscheiden?

Kleidung herzustellen verbraucht enorme Ressourcen und die Textilindustrie ist eine sehr schmutzige. Wenn man sich mal näher damit beschäftigt, stellt man schnell fest, dass da in großem Stil andere Menschen ausgebeutet und unsere Umwelt belastet werden. Hochwertige Sachen halten länger und sie können nach dem Tragen noch an Geschwister weitergegeben oder weiterverkauft werden. Insgesamt also die deutlich nachhaltigere Option. Und man kauft tendenziell weniger davon! Ich  plädiere dafür, bewusst lieber ein exklusives Teil zu kaufen, das zum echten Lieblingsstück wird, als dafür fünf Billig-Teile anzuschaffen, die in der Folge im Altkleidermüll landen. 

Die positiven Nebeneffekte von Secondhand-Käufen liegen auf der Hand: Man spart eine Stange Geld und tut unserer Umwelt etwas Gutes! Gerade in Zeiten von Fast- Fashion ist es mir wichtig das Zeichen zu setzen, dass es auch anders geht. Dass verantwortungsvoller Konsum im Gegensatz zu dem, was man immer liest, nicht zwingend viel teurer sein muss. Ich möchte mehr Müttern positive Erfahrungen mit Secondhand-Käufen für ihre Kinder ermöglichen. Denn leider haben viele Mamas noch nicht die Möglichkeit entdeckt, jenseits muffiger Flohmarktkisten, umständlicher Verhandlungen auf Mamikreisel oder Kleinanzeigen oder ungewisser Ebay-Käufe, wirklich schöne und hochwertige Kinderkleidung zu kaufen.

Ja, und dies zu einem Bruchteil des Neupreises. 

Insofern hoffe ich, dass ich mit meinem Onlineshop mehr Mütter für Slow-Fashion begeistern kann und dass dieses Umdenken auch dazu führt, dass wir insgesamt alle bewusster mit Ressourcen umgehen.

Welche Lieblingsteile dürfen in keinem Kleiderschrank für die „Loulous“ fehlen?

Wenn ich an meine Lieblingsteile denke, dann sind das bei Babys:

Strick-Strampler im Winter und Romper im Sommer. Eine Liste dazu habe ich auf meinem Blog zusammengestellt. ( Anmerk.: Claire hat auch einen wunderbaren Blog. )

Der Mädchenschrank sollte eine Libertybluse, Kleider und Strickjacken beinhalten.

Bei Buben liegt man immer mit einem Mao-Hemd, Strick-Pullover, einem Blazer und einer schönen Jacke richtig. Dazu werde ich auf dem Blog auch noch eine Liste erstellen.

Welche Kleidungsstücke brauchen die Kinder im Winter 2020?

Nun, ich bin kein Fan von Trends. Mein erster Impuls ist zu sagen, kein anderes Modestück als in irgendeinem anderen Winter.

Bei festlichen Anlässen, die sich im Winter ja oft häufen, ist man meines Erachtens gut beraten mit gänzlich zeitlosen Teilen. Modestücke, die man sowohl in den 1920ern hätte tragen können, als auch heute.  Für Mädchen beispielsweise ein schlichtes Kleid aus hochwertigem dunklen Woll- oder Samtstoff. Verziert mit einem schönen weißen Bubikragen. Für Jungs ein schlichtes Mao-Hemd mit Tweedblazer. Und wenn es so richtig kalt wird, haben wir heute das Glück,  dass es mittlerweile so wunderbar verarbeitete warme, aber auch leichte Daunenjacken gibt.

 

 

Nun noch eine persönliche Frage. Welche ist Deine liebste Gegend in Frankreich?

Ganz klar die Lozère, aus der meine Mutter stammt! Die Stille und die Unberührtheit haben es mir angetan. Für mich ein Ort, wo ich auftanken und jegliche Hektik weit hinter mir lassen kann.

Was verbindest Du mit Paris kulturell, aber auch in Bezug auf Mode?

Mit Paris verbinde ich eine ganz spezielle Ästhetik irgendwo zwischen historischer Monumentalität, klassischer Eleganz und dem „ganz normalen“ französischen Savoir-Vivre. Ein Ort kultureller Inspiration allein schon durch die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Menschen und die Angebote der Großstadt. In Bezug auf Mode denke ich gar nicht so sehr an Paris als Fashion-Metropole, sondern eher an den viel beschworenen French Chic der Pariserinnen. Diese Gratwanderung: schick aber nicht überkandidelt, ins Auge fallend aber nicht um Aufmerksamkeit heischend, achtsam aber nicht angestrengt, spricht mich sehr an. In meinen Augen ist diese Kombination aus Eleganz und Lässigkeit international recht einmalig und sehr gelungen.

 

Liebe Claire, genau so nehme ich Paris auch wahr. Dankeschön für dieses wunderbare und informative Interview. Du hast uns einen Einblick in das französische Leben einer Familie gegeben und gezeigt, wie einfach und elegant eine nachhaltige Lebensweise sein kann. Aber auch für uns Frauen aufgezeigt, wie unkompliziert sich die Mutterschaft mit dem Frausein verbinden kann.Wir wünschen Dir für Deinen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Bei ohlàlà boutique könnt Ihr übrigens auch wunderschöne Accessoires finden.

Meine Tochter und ich sind von den neue 

Masken und den Haarspangen sehr begeistert.

Wir haben schon ein paar schöne Stücke bei Claire gekauft und diese wurden in schnellster Zeit zu Lieblingsstücken.

Zum Thema Kindermasken hat Claire übrigens auch einen sehr informativen Artikel verfasst.

Schaut doch mal rein.

 

*Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ohlàlà boutique entstanden. Der Artikel enthält Werbung aufgrund von Markennennungen und der Verlinkung zum Shop. Die Bildrechte liegen bei ohlàlà-boutique und wurden mir für diesen Artikel zur Verfügung gestellt.


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