NIEMALS WIEDER - Was es wirklich bedeutet -Gedanken zum Holocaustgedenktag

NIEMALS WIEDER 


Besonders die letzten Tage bewegen mich diese Worte sehr, da sie keine Floskeln sein dürfen.


#365TageNiemalsWieder 

Liest sich wie ein Film, ist aber leider wahr


Vor einem Jahr fragte ich mich, ob und wie Menschen das umsetzen, wenn ihre Aussage zum Tragen kommen muss - einschließlich mir.


In dieser Zeit bat ich Gott, dass ich verstehen lernen darf und heute schaute ich zurück und bin doch etwas erschrocken über meine Erfahrungen und Erkenntnisse.


Denn nun muss NIEMALS WIEDER zum Tragen kommen


Doch schauen wir zurück:


Am letzen Holocaustgedenktag durfte ich die liebe Eva Erben, eine Holocaustüberlebende, die heute in Ashkelon lebt, kennenlernen.

Ihre Geschichte bewegte mich unglaublich.

Die von damals und die in den Tagen des 07. Oktobers 2023.

Dann schrieb ich eine Biografie über eine Jüdin, die im Holocaust enteignet und deportiert wurde bzw. über ihre Familie & die sogenannte Wiedergutmachung. Wälzte tage- und nächtelang Wiedergutmachungsakten und regte mich oft über dieses Wort auf, denn nichts war da wiedergutzumachen.

Zu Hause überlegte Freunde mit mir, was wir gegen den ansteigenden Antisemitismus unternehmen können, freuten uns am 75. Geburtstag des Staates Israel feierten diesen mit.

Dann reiste ich nach Israel, um das Laubhüttenfest zu feiern, besuchte ich der Woche das Heim für Holocaustüberlebende und freute mich, dass es ihnen dort gut geht. Schon fünf Tage später verbrachten wir gemeinsam die ersten Tage nach dem Überfall der Hamas und dem Kriegsbeginn.

Tage die prägten.

Meist ist dies ihr zweiter oder dritter Krieg. Für mich sind sie mit den stärksten Frauen der Weltgeschichte.


Zurück in Deutschland zuckte ich zusammen, denn oftmals wurde mir nicht zugehört, stattdessen musste ich mit anhören, wie Israel und die Juden wieder verurteilt werden.

Sie, die schon immer verurteilt und ermordet wurden, ohne Grund, bekamen wieder Schuld an der Situation bzw. heißt es, sie reagieren zu heftig etc...


Weltweit stieg und steigt seit Oktober der Antisemitismus und der Hass auf Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten.


Gespräche mit anderen wurden interessant, denn oftmals hört man nicht zu, was passiert ist, was andere und auch ich erlebt haben und erleben.


Stattdessen werde ich aufgeklärt, warum meine Einstellung falsch ist und ich bsw. Die Palästinenser nicht vergessen darf.

Meistens waren diese Personen nie vor Ort, kennen keine Juden oder Israelis. Ihre Meinung bestimmt die Tagespresse und da vielleicht sogar nur die Schlagzeile.

Unter Christen kennen viele noch nicht einmal das alte Testament und die Zusammenhänge zum Christentum, obwohl das so wichtig ist. Traurig aber wahr.


Aber gut, ich bleibe offen für Gespräche, denn auch ich musste und durfte lernen.


Heute liegt es mir aber besonders auf dem Herzen, selbst authentisch und ehrlich zu sein.

Mich einzusetzen, denn wie ich einmal schrieb,

NIEMALS WIEDER ist eine lebenslange Verantwortung.


Das letzte Jahr hat mich gelehrt, was es wirklich bedeutet "Niemal wieder" zu leben oder eben auch was es bedeutet, wenn es nicht getan wird. Wie weh das tut, da ich es persönlich in Israel und der Zeit danach kennengelernt habe.

Nun, weiß ich es durch eigene Erkenntnis und noch mehr, leider nun auch ein wenig durch eigene Erfahrung.


Aber all das dient dazu jetzt wirklich für das NIEMALS WIEDER einzustehen und das wird sich niemals wieder ändern.


Auch wünsche ich mir heute, dass sich dies wirklich viele aufrichtig zu Herzen nehmen und selbst noch einmal ins Nachdenken kommen, was ihnen dieses Versprechen bedeutet und inwieweit sie bereit sind es in die Tat umzusetzen.


#365tageniemalswieder Liest sich wie ein Film, ist aber leider wahr... #fürdiedielachen



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Kommentare: 2
  • #2

    Pfalz Perle (Freitag, 08 Oktober 2021 11:54)

    Liebe Daniela,
    wie wunderschön dein Blog jetzt in neuem Design erstrahlt! Ich freue mich, dass du so umfangreich und auch mit so tollen, liebevoll ausgewählten Bildern über den Grandmillennial Stil schreibst. Ich lasse dir die besten Wünsche hier und eine herzliche Umärmelung. S.

  • #1

    Damaris (Montag, 21 Dezember 2020 22:09)

    Liebe Daniela,

    vor kurzem bin ich auf deinen Blog gestoßen. Einmal, weil auch ich diesen Lebensstil ganz irdisch pflege und Frankreich sehr liebe, aber vor allem hat es mich zutiefst gefreut, in dir eine Schwester im Glauben an unseren Herrn und Heiland Jesus Christus gefunden zu haben. Seitdem schaue ich noch lieber vorbei.
    Ich möchte dich hiermit ermutigen, weiter so zu schreiben wie du es tust! Es war vielleicht nie nötiger als aktuell! Möge ER dich und vor allem das Geschriebene segnen!
    ER kommt bald!!
    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet