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Bon Voyage - Urlaub in Frankreich zu jeder Jahreszeit

Cape Blanc-Nez mit Blick Richtung Dover
Cape Blanc-Nez mit Blick Richtung Dover

 

ʷᵉʳᵇᵘⁿᵍ ᵒʳᵗˢᵉʳʷᵃ̈ʰⁿᵘⁿᵍ/ᵐᵃʳᵏᵉⁿᵉʳᵏᵉⁿⁿᵘⁿᵍ 

Frankreich, dass Land meiner Vorfahren, ist zu jeder Jahreszeit ein traumhaft schönes Reiseland. Es hat schon seinen Grund, warum Franzosen am Liebsten im eigenen Land Urlaub machen. Hier stelle ich euch einen Teil der schönsten Reiseziele vor.

Meine Urgroßmutter kam aus der Provence, Avignon. Ich liebe Frankreich und sobald wir die Grenze passieren fühle ich mich wie zu Hause.

Dieses Lebensgefühl möchte ich meinen Kindern von klein auf vermitteln.

Daher reisen auch wir immer wieder in das wunderschöne Land.

Frankreich im Winter

Paris

Es gibt kaum eine schönere Jahreszeit für eine Reise nach Paris als die erste Januarwoche. Aber auch Ende Januar, Anfang Februar lohnt sich eine Reise in die winterliche Stadt.

Anfang Januar liegt die Stadt noch im weihnachtlichen Glanz und dennoch spürt man den Aufbruch zum Neuen. Viele Pariser sind zu Verwandten aufs Land gereist oder in den Urlaub und es gibt auch noch nicht allzu viele Touristen. Weniger Anstehen und weniger Trubel sind die Folge. Auch ist vieles reduziert. Ja, und Ende Januar ist die Fashionweek voll im Gange. Paris lebt und überall ist der Flair der Modedesigner zu spüren und zu sehen. Auch macht es Spaß, sich dem Stil der Stadt selbst anzupassen und einfach mitzugehen. Fernab der Touristen. Anders als im Hochsommer, ist dies alles viel angenehmer. Mehr dazu aber in einem extra Beitrag zu Paris.

Klar, es kann bitterlich kalt sein, aber gerade das macht es für mich romantisch. In einem Kaffee sitzen und die Menschen beobachten. Im Freien natürlich, denn dank der Wärmestrahler ist dies überall möglich.

Cést la vie a la parisienne

 

 

Chantilly

50 km vor Paris liegt ein zauberhafter Ort Namens Chantilly.

Viele kennen ihn von der berüchtigten Chantillysahne.

Dieser Ort wirkte auf uns sehr magisch.

Das Chateau de Chantilly ist einfach zauberhaft. Mit seinem 115 Hektar großen Park samt Schwänen und dem angrenzenden Pferdemuseum ist dieser Ort für mich eine der besten Adressen in Frankreich.

 

 Absolut nicht überfüllt, voller Kultur und für Pferdeliebhaber ein absolutes Must see!

 

 

(Leider kann ich momentan mangels Panoramafreiheit noch keine Bilder vom Inneren des Schlosses zeigen. Jedoch bin ich dabei, eine Genehmigung einzuholen. Dann werde ich sowohl das Schloss als auch das Pferdemuseum näher vorstellen.)

 

Frankreich im Frühjahr

Die berühmten Kreidefelsen, nur auf dem Festland
Die berühmten Kreidefelsen, nur auf dem Festland

  

Côte d'Opale   

 

Das Frühjahr eignet sich für eine Reise an die Côte d'Opale. Angrenzend an die Normandie ist sie weniger touristisch erschlossen, etwas näher als die Bretagne und steht dennoch an zauberhafter Schönheit keiner der anderen Regionen in irgend etwas nach.

Am Schönsten ist es eine Stunde südlich von Dunkerque, kurz hinter Calais.

Am Cap Blanc-Nez

Dort kann man die besonderen Kreisefelsen bewundern, welche als Pendant zur britischen Küste dienen. Bei gutem Wetter sieht man bis Dover und wer Zeit hat, macht mit der Fähre einen Abstecher nach England.

 

 

 

 

Frankreich im Sommer

Der Blick von einem Felsen quer über die Provence und Avignon
Der Blick von einem Felsen quer über die Provence und Avignon

 

Provence 

 

Im Sommer müsst Ihr definitiv in die Provence.

Ja, und auch wenn es dort gut warm ist, bitte ins Landesinnere.

Die Strände im Süden sind voll und wie schon im Januar in Paris, flüchten auch hier viele Franzosen in den Ferien raus aus der Region. Diesmal jedoch an die Küste.

Wer Lavendel liebt, sollte sich östlich von Avignon bei Valensole aufhalten und am Besten mit dem Auto unterwegs sein.

Ein Weingut zu besuchen und sich dort ein Zimmer zu nehmen, kann durchaus romantisch sein oder in einem kleinen Hotel mitten auf dem Land, so wie wir. Es erinnerte ein wenig an den Film "Ein gutes Jahr" und ich werde es hier bald vorstellen. Bitte gutes, aber schickes Schuhwerk einpacken.

Wir waren ohne Auto zu Fuß unterwegs und haben sehr viel Ursprünglichkeit erlebt.

Für größere Strecken nahmen wir das Taxi. Allerdings sollte man da bedenken, die Südfranzosen haben einen sehr schnellen Fahrstil.

Muss man mögen ;-)

 

Avignon, die Stadt meiner Urgroßmutter
Avignon, die Stadt meiner Urgroßmutter

Avignon ist eine traumhafte und kulturträchtige Stadt. Die Stadt meiner Urgroßmutter, ein Stück neue Heimat von mir.

Hierfür sollte man jedoch mehrere Tage einplanen um alles in Ruhe zu erkunden.

Auch sehenswert: Aix en Provence, Orange, und die angrenzende Carmague. Hier kommt übrigens der legändere Reis her, der ganz anders als viele asiatische Sorten frei von Schadstoffen bzw. Arsen ist. (Auch darauf gehe ich noch in einem extra Beitrag ein)

Ansonsten sich einfach mal in kleinen Orten unter die Franzosen mischen und vergessen, dass man im Urlaub ist. Ganz so, als wärt Ihr Franzosen. Das betrifft übrigens jede Region. 

Allerdings ist der Kulturschock zurück in Deutschland dann sehr groß.

So ging es mir. Ich benötigte zwei Wochen, um mich wieder an den deutschen Trott oder besser gesagt „Run“ zu gewöhnen. Ganz zu schweigen von dem Wetter…

Temperaturunterschiede von 20 Grad mitten im Sommer sind keine Seltenheit.

 

 

Frankreich im Herbst

Irgendwie schon Heimat. Hier in Wissembourg kennt man uns mittlerweile sogar
Irgendwie schon Heimat. Hier in Wissembourg kennt man uns mittlerweile sogar

 

Elsass und Vogesen  

 

Der Herbst ist die beste Jahreszeit für das Elsass und die Vogesen.

In den Vogesen leuchtet das Laub in den schönsten Farben, die Weinernte hat begonnen und somit gibt es neuen Wein.

Dazu frischen Tarte Flambe oder Chocolat et Macarons.

La vie est belle

Da wir ganz nahe an der Grenze wohnen, besuchen wir gerne das Örtchen Wissembourg.

Hier ist es trotz des Tourismus immer sehr entspannt und das Shoppen in den kleinen Lädchen macht unheimlich viel Spaß.

Aber auch Soufflenheim ist empfehlenswert. Hier stammt der berüchtigte Gugglehupf her und man kann seine Küche mit bekannten Elsässer Steingut aufrüsten.

Zu guter Letzt Straßburg.

Ich muss gestehen, seit dem Terroranschlag war ich nicht mehr da. Es war für mich quasi wie vor der Haustüre und somit emotional näher als Paris. Aber nachdem ich nun wieder in Paris war, werde ich Straßbourg auch bald wieder besuchen.

Allerdings habe momentan daher keine aktuellen Bilder, aber ich kann diese Stadt absolut empfehlen. Der Dom ist traumhaft schön und kulturell absolut empfehlenswert.

Ja und am Jahresende ist die Stadt für einen Besuch auf dem schönsten Weihnachtsmarkt Frankreichs bestens geeignet. Mittlerweile mit Polizeiescorte. Aber dafür sicherer als in vielen anderen Städten.

So, nun hoffe ich Euch ein wenig Lust auf das schöne Frankreich gemacht zu haben.

                                                                                                                                                                                                                      

Bon voyage

 

Daniela